
Diese Frage erreichte wenglor im Zusammenhang mit der Qualitätsprüfung eines zusammengefügten Stahl-Rohrstrangs. Der Kunde möchte sicherstellen, dass bestimmte Verbindungselemente aus NE-Metall (z. B. Aluminium, Messing, Kupfer oder Edelstahl) korrekt verbaut sind – obwohl sich diese unter einer Kunststoffschicht befinden.
Der besondere Anspruch:
Der Sensor muss nicht-ferromagnetische Metalle detektieren, während der Stahl des Rohrstrangs selbst ignoriert wird. Gleichzeitig muss die Erkennung durch die Kunststoffschicht hindurch zuverlässig funktionieren.
Für diese Herausforderung eignet sich der induktive Sensor ISQ250NK00A3. Anders als klassische Induktivsensoren, die lediglich Metall allgemein erfassen, wurde dieser Sensortyp speziell für die selektive Metallunterscheidung programmiert.
Damit eignet sich dieser Sensor perfekt für Anwendungen wie die Detektion eines Aluminium- oder Edelstahl-Verbindungselements in einem Stahlrohr – selbst dann, wenn eine Kunststoffabdeckung darüber liegt.
Die Funktionsweise lässt sich gut anhand einer realen Anwendung nachvollziehen:
In der Lebensmittelindustrie wird beispielsweise die Anwesenheit einer Aluminiumsiegelfolie unter einem zwei Millimeter dicken Kunststoffdeckel überwacht. Ein schweißfester Induktivsensor mit Korrekturfaktor 1 erkennt diese Folie zuverlässig und mit unverändertem Schaltabstand.
Selbst bei hohen Fördergeschwindigkeiten funktioniert dies dank der hohen Schaltfrequenzen präzise und stabil. Dieses Prinzip lässt sich direkt auf die aktuelle Anwendung übertragen:
Auch hier erkennt der Sensor ein NE-Metall unter einer Kunststoffschicht, ohne durch den umgebenden Stahl beeinflusst zu werden.
Für die zuverlässige Erkennung nicht-ferromagnetischer Verbindungselemente in einem Stahlrohrstrang – auch unter einer Kunststoffabdeckung – ist der ISQ250NK00A3 die ideale Lösung.
Er bietet:
Damit lässt sich der Verbau von Verbindungselementen automatisiert, berührungslos und prozesssicher überwachen.
Berufsbezeichnung