Wie lassen sich die Laufschienen eines fahrenden Sortiersystems zuverlässig auf Ausbrüche überwachen?

Das Sortiersystem des Kunden besteht aus zahlreichen Wagons, die wie ein kleiner Zug über etwa 300 mm breite, plane Laufschienen fahren. Gesucht wurde eine Sensorlösung, die direkt im Wagon integriert wird, während der Fahrt die Schienenoberfläche kontinuierlich scannt und selbst kleinste Ausbrüche zuverlässig erkennt – idealerweise mithilfe von Profilsensoren und einer mitfahrenden Softwarelösung.

Profilsensor scannt Laufschiene eines fahrenden Sortiersystems
Inline-Überwachung von Laufschienen mit 2D-/3D-Profilsensoren

2D-/3D-Laserprofilsensoren – bewährte Technologie für laufende Schieneninspektion

Für genau solche Aufgaben kommen unsere 2D-/3D-Laserprofilsensoren zum Einsatz. In der Bahnindustrie werden sie seit Jahren genutzt, um Schienenköpfe mit höchster Präzision zu prüfen. Messzüge erfassen dabei Ausbrüche, Absenkungen oder Beschädigungen bis in den Mikrometerbereich – trotz starker Fremdlichteinwirkung, hoher Geschwindigkeiten und rauer Umgebungen.

Diese robuste Technologie lässt sich auf das Sortiersystem des Kunden übertragen.

Komplettes Oberflächenprofil durch zwei Sensoren pro Schiene

Pro Laufschiene werden zwei Profilsensoren verbaut. Sie erfassen jeweils einen Teil der Schiene, und unsere Software VisionApp 360 fügt beide Profile zu einer gemeinsamen Punktewolke zusammen. So entsteht ein vollständiges und hochauflösendes Abbild der Oberfläche – selbst bei Vibrationen, Neigungen oder Kurvenfahrten des Wagons.

Automatische Ausbruchserkennung durch VisionApp 360

Der Kunde wünschte sich außerdem eine Software, die während der Fahrt kontinuierlich auf einem PC oder IPC im Wagon mitläuft. Genau hier kommt unsere VisionApp 360 ins Spiel:

  • Erfassung und Zusammenführung der Sensordaten
  • Permanente Profilauswertung
  • Parametrierbare Grenzwerte zur Erkennung von Ausbrüchen, Kerben oder Absenkungen
  • Klassifikation fehlerhafter Stellen als n.i.O.
  • Möglichkeit zur Markierung und späteren Analyse

Damit entsteht ein durchgängiges, fahrendes Inline-Qualitätskontrollsystem.

Komplettlösung aus einer Hand

Alle Sensoren laufen auf einem IPC (Control Unit) zusammen, auf dem auch die VisionApp 360 installiert ist. Ein IPC kann bis zu 16 Profilsensoren gleichzeitig verarbeiten und deren Daten zu einer gemeinsamen Punktewolke verbinden.

Damit bietet wenglor eine vollständige Lösung bestehend aus:

  • leistungsstarker 2D-/3D-Profilsensorik
  • robustem IPC
  • flexibler Software VisionApp 360


Perfekt geeignet für die kontinuierliche Überwachung von Laufschienen in bewegten Systemen.

Autor

Bild von Max Mustermann

Max Mustermann

Berufsbezeichnung